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Mein Angebot richtet sich an sehr unterschiedliche Zielgruppen. Neben der Arbeit für bestimmte Auftraggeber führe ich auch Öffentliche Veranstaltungen durch. Diesen ist das Bemühen gemeinsam, philosophisches Denken mittels neuer Formen und Vorgehensweisen einem breiteren Publikum zugänglich zu machen. Die Veranstaltungstermine finden sich im Menu unter AKTUELLES.
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| hirnblutung :: Freistilphilosophie konkret krass |
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Was spricht eigentlich schon wieder gegen Sex mit Familienmitgliedern? Woher weiss ich, dass meine Wahrnehmung nicht das Ergebnis einer neuronalen Programmierung ist? Und was bringt es, den Konsum von Drogen zu verbieten, wenn ich gar keinen freien Willen habe?
hirnblutung ist der Versuch, Philosophie Leuten zugänglich zu machen, die ihre Umwelt als geistige Wüste erleben und die ihren Durst nach intellektueller Auseinandersetzung mit der Welt nicht bei der Lektüre von 20 Minuten stillen können. Der Anlass richtet sich explizit an ein junges und kritisches Publikum, dem philosophische Fragestellungen nicht fremd sind, dem jedoch ein Ort für die vertiefte Diskussion solcher Fragen mit Gleichgesinnten fehlt. Er ist daher das Angebot, sich im Rahmen eines offenen Gesprächs und in unverkrampfter Küchenatmosphäre das Hirn wund zu denken.
Thematisch orientiert sich hirnblutung stärker am philosophischen Diskurs und behandelt im engeren Sinn philosophische Fragestellungen, als dies das Zürcher Philosophiemassaker oder andere öffentliche Diskussionsveranstaltungen tun. Die inhaltliche Spannbreite umfasst dabei das gesamte Spektrum philosophischer Probleme. Die Teilnehmenden haben die Möglichkeit, sich bei der Auswahl und Vorbereitung von Themen aktiv zu beteiligen. Gegenwärtig sieht der Ablauf so aus, dass es im Vorfeld jeweils die Möglichkeit gibt, Themen vorzuschlagen. Am jeweiligen Abend wird von den Anwesenden ein Thema ausgewählt und dann gemeinsam diskutiert. Der Anlass findet ca allmonatlich um 20:00 im Cabaret Voltaire statt, die Diskussionen dauert in der Regel etwa zwei Stunden. Die Organisation und die Gesprächsleitung übernehme ich.
Das gegenwärtige Konzept sieht eine persönliche Einladung per Mailingliste vor, damit die Interessenten auch schon vorweg einbezogen werden können. Ob du am jeweiligen Abend teilnehmen möchtest, kannst du spontan entscheiden. Die Umtriebe meinerseits bringen einen finanziellen Beitrag von 5 Fr. pro Person mit sich.
Falls du dich für hirnblutung interessierst, melde dich für die Mailingliste an, indem du eine Mail an hirnblutung@elenchos.ch mit dem Betreff Anmeldung schickst. Die Anmeldung ist absolut unverbindlich und hat einzig und allein zur Folge, dass du auf die jeweiligen Durchführungen des Anlasses hingewiesen wirst.
| Philo mit der Kettensäge: Das Zürcher Philsophiemassaker |
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Der Anlass versteht sich als Brückenschlag von der akademischen Philosophie zur Pop- bzw. Alternativkultur und grenzt sich dabei deutlich von gängigen Philosophieveranstaltungen nach dem Muster des bildungsbürgerlichen Salons ab. Zwar zielt er wie diese darauf ab, Philosophie einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich zu machen, doch soll es dabei nicht darum gehen, dass ein paar arrivierte Herren in gediegener Atmosphäre dem Publikum eloquent und gesittet ihre Meinungen Kund geben. Stattdessen positioniert sich das Philosophiemassaker quasi in der philosophischen off-Szene, als schräges Angebot, lebhafte und spannende Debatten zu zeitgenössichen Grundsatzfragen auszutragen, und zwar unter Einbezug aller Anwesenden und ohne falsche Rücksichtnahme auf übertriebene Empfindlichkeiten. Damit sollen die BesucherInnen Philosophie als soziales und kommunikatives Ereignis erleben können, dessen Themen sich nicht auf abgehobene Spitzfindigkeiten beschränken und an dem jeder und jede unverkrampft teilnehmen kann.
| Ästhesen: Zeitgenössische Kunst denken |
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"Ästhesen" beabsichtigt künstlerische Praktikerinnen und ästhetische Theoretikerinnen im Rahmen eines öffentlichen Anlasses miteinander kurzzuschliessen und damit eine Schnittstelle für eine gemeinsame theoretische Reflexion jenseits von Feuilleton oder Akademie zu eröffnen. Die Form orientiert sich primär am Dialog, inhaltlich soll es um aktuelle ästhetische Problemstellungen gehen. Ziel ist es, dass sich ein reflexives und vermittelndes Gespräch mit Bezug zur zeitgenössischen Kunst entfalten kann, an dem die verschiedenen Protagonistinnen des Kunstsystems gleichermassen teilnehmen und von einander profitieren, indem sie nicht nur über einander, sondern auch miteinander reden. Im Idealfall entsteht daraus ein angeregter Austausch, der die unterschiedlichen Perspektiven vermittelt, Horizonte erweitert und neue Ansichten zutage fördert. Zu diesem Zweck sollen die verschiedenen Repräsentantinnen des Kunstsystems - Künstlerinnen, Kritikerinnen, Theoretikerinnen und Betrachterinnen - dazu eingeladen werden, sich sowohl als Impulsreferentinnen wie auch als Gesprächspartnerinnen in die diskursive Auseinandersetzung einzubringen. Die Grenze zwischen geladenen Impulsreferentinnen und interessiertem Publikum ist fliessend, die Teilnahme an der Disskusion steht allen offen. Im Gegensatz zu etablierten Öffentlichkeitsräumen der ästhetischen Reflexion, die vor allem im Medium des geschriebenen Textes stattfinden, zielt das mündliche Gespräch darauf ab, die theoretische Diskussion persönlicher, unmittelbarer und vielschichtiger zu gestalten, beispielsweise indem auch nonverbale Faktoren wirksam werden. Zugleich wird der Austausch aber auch spontaner und vergänglicher.
Schön wäre es, wenn dabei Kunst und Theorie auch formal irgendwie zusammen finden: Also, dass während einerseits über die Kunst nachgedacht wird, andererseits auch die Ästhetik der Theorie gepflegt wird.
Die konkrete Umsetzung sieht so aus, dass pro Anlass jeweils jemand Eingeladenes eine These in Form eines fünf- bis zehnminütigen Inputs vorstellt und kurz erläutert. Diese These basiert auf einer pointierten Fragestellung oder einem scheinbaren Widerspruch im Kunstsystem, der ein Mindestmass an theoretischem Problembewusstsein und Hintergrundwissen voraussetzen kann, zugleich aber losgelöst von systematischen Theorien bzw. ohne deren fundierte Kenntnis erörtert werden kann. Je polemischer und kontroverser eine Behauptung, desto besser, da dies die Debatte in Gang bringt. Damit die Gesprächsteilnehmerinnen auf einen gemeinsamen Referenzrahmen rekurrieren können, sollte die These mit ein paar konkreten Beispielen unterfüttert werden. Im Anschluss an den Input findet eine offene Diskussion statt, die den zentralen Teil der Veranstaltung ausmacht und wenn möglich dokumentiert und online zugänglich gemacht wird.
Die jeweiligen Veranstaltungstermine werden per Newsletter und auf dem Blog (http://hirnblut.elenchos.ch) bekannt gegeben.
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